Sichere Zugangskontrolle dank RFID-Transponder

Egal, ob es sich um die Eintrittskarte zu einem Fußballspiel, das Einlösen eines Gutscheins oder auch den Eintritt in zugangsbeschränkte Gebäude handelt – die sichere Identifikation von Personen und Objekten ist heutzutage allgegenwärtig und von hoher Bedeutung. Neben der Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben spielen dabei Praktikabilität und Ökonomie eine maßgebliche Rolle.
Gerade die Zutrittsüberwachung bei Räumen und Gebäuden nimmt stetig an Bedeutung zu. So wird es immer wichtiger, nur berechtigten Personen den Zutritt in Gebäude, Gebäudeabschnitte und einzelnen Räumen zu gestatten. Hier hat bereits vor Jahren die RFID-Technologie Einzug gehalten.
Im Neubau der Firma DYNAMIC Systems, der im Juli 2010 bezogen wurde, ist eine solche Sicherheitstechnik installiert und seither erfolgreich in Betrieb.
Sämtliche Türen sind mit Transponderlesern ausgestattet, die nur jenen Bereich freigeben, den der Mitarbeiter betreten darf. Alle sicherheitsrelevanten Bereiche sind nur ausgewählten Personen zugänglich (wie z.B. IT-Systemadministratoren). Sollte ein Problem auftreten, können sämtliche Türöffnungen mit dem Transponder nachgewiesen werden. Eine Manipulation von außen ist nicht möglich, da die Lesestationen ständig überwacht werden und selbst bei Stromausfall funktionsfähig bleiben.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei Verlust eines Transponders dieser in kürzester Zeit für den Zugang gesperrt werden kann. Die Programmierung dazu erfolgt über eine zugehörige Software. Sie ermöglicht es auch, jedem Mitarbeiter bzw. dessen Transponder seine individuellen Zutrittsrechte zuzuweisen.

Der DYN-HF-ID MAX50 im Einsatz bewährt

Als Gegenstück zu den Transpondern, die jeder Mitarbeiter mit sich führt, ist bei DYNAMIC Systems der Multitag-Proximity-Reader DYN-HF-ID MAX50 als Transponderleser im Einsatz. Dieser Reader ist eine elegante und zugleich kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Zutrittskontroll-Lösungen und ermöglicht aufgrund seiner schnellen Ethernet-Schnittstelle eine einfache Integration in IP-basierte Netzwerk-Infrastrukturen mit CAT-5-Kabeln. Der AES-verschlüsselte Ethernet-Datenverkehr gewährleistet zudem eine hohe Systemsicherheit und schützt die Zutrittskontroll-Infrastruktur wirkungsvoll vor Angriffen durch Abhören oder Manipulation. Aufgrund der offenen Software-Architektur und der Kompatibilität zu anderen RFID-Readern kann das Gerät mühelos in unterschiedliche Applikationen eingebunden werden.
Der DYN-HF-ID MAX50 ist für Aufputzmontage im Innen- und Außenbereich geeignet und ermöglicht eine Offline-Verwaltung von bis zu 9.000 Benutzern. Neben dem Stand-alone-Betrieb und einem konfigurierbaren Ergebnisspeicher bietet der Reader zahlreiche weitere Features. Er empfiehlt sich damit für den Einsatz in Gewerbe, Industrie und Handel, kann als Teil eines komplexen Zutrittskontrollsystems mit weit verteilten Zutrittspunkten fungieren oder aber auch für einzelne Türen in kleinen und mittleren Systemen eingesetzt werden.

Zusätzliche Funktion

Eine weitere Einsatzmöglichkeit des Systems, die auch bei DYNAMIC Systems genutzt wird, besteht in der Zeiterfassung. Sämtliche Zutritte über Haupt- und Nebeneingänge werden zeitlich erfasst und im Rahmen des hauseigenen Gleitzeitmodells in einer Datenbank verrechnet. Über Terminals bzw. eine eigene Benutzeroberfläche können die Mitarbeiter ihre Soll- und Ist-Zeiten abrufen.