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01.11.09

Brady Lockout/Tagout-Systeme erhöhen die Sicherheit bei Reparatur und Wartung industrieller Maschinen

Lockout/Tagout-Systeme von Brady dienen zur sicherheitsrelevanten Sperrung und Verriegelung der elektrischen, hydraulischen und pneumatischen Energieversorgung von Industriemaschinen und Anlagen, sowie zur Kennzeichnung von gesperrten Systemen über die Dauer von Reparatur- und Wartungsarbeiten. Diese Sicherheitsmaßnahmen schützen Mitarbeiter vor Gefahren, die von laufenden Maschinen oder elektrischem Strom ausgehen. Brady bietet dazu ein komplettes Lockout/Tagout-Programm für Schalter, Steckverbinder und Sicherungen, Kugelhahnabsperrungen und Blockiersysteme für Durchgangsventile und andere Armaturen.

Als Weltmarktführer bei Lockout/Tagout-Produkten und -Services bietet Brady einen breiten Bereich von dauerhaften, einfach einsetzbaren Lockout-Vorrichtungen, die die meisten mechanischen und elektrischen Applikationen abdecken. Bradys hoch entwickelte und langlebige, zum De-dacto-Industriestandard gewordene Lockout/Tagout-Systeme können effektiv Personen- und Sachschäden verhindern. Lockout/Tagout-Systeme von Brady bilden eine zusätzliche Absicherungsebene gegen Bedienungsfehler, da sie klare Angaben über den Grund und die Dauer der Verriegelung und Sperrung machen.

Jährlich werden Tausende von Mitarbeitern bei der Ausführung von Reparatur- oder Wartungsarbeiten an Industrieanlagen und Maschinen getötet oder lebensgefährlich verletzt. Viele dieser Unfälle werden durch unkontrollierte Freigabe der elektrischen, hydraulischen oder pneumatischen Energieversorgung verursacht.

Deswegen spezifiziert die Europäische Union in ihrer Richtlinie 89/655 "Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung von Arbeitsmitteln durch Arbeitnehmer". Jede Maschine muss mit deutlich sichtbaren Vorrichtungen versehen sein, mit der sie von jedweder Energieversorgung abgetrennt werden kann. In den USA ist das systematische Abschalten und Sperren, also die Sicherung gegen versehentliches Wiedereinschalten während der Wartung oder Instandsetzung von OSHA als "Regulation for the Control of Hazardous Energy (Lockout/Tagout) 1910.147" gesetzlich vorgeschrieben.

Die betriebliche Einrichtung eines effektiven Brady Lockout/Tagout-Programms besteht aus drei Schritten: der Entwicklung eines Programms mit Vorbereitungsmaßnahmen für das Abschalten und das Trennen von Arbeitsmittel von der Energieversorgung, das Anbringen von Etiketten mit entsprechenden Hinweisen, das Ablassen gespeicherter Energie und die Prüfung, ob jedes Teil der Ausrüstung von der Energieversorgung getrennt ist. Der zweite Schritt besteht in der Schulung der Mitarbeiter für betriebliche Prüfverfahren.

Der dritte Schritt ist die anwendungs-spezifische Implementation eines Lockout/Tagout-Programms. Hierzu bietet Brady ein breites Spektrum von Verriegelungssystemen, Schlössern, Plombierverschlüssen, Markierungen und Schildern für elektrische, hydraulische, gasförmige und andere Energieformen. Bradys Services unterstützen Kunden mit begrenzten betrieblichen Ressourcen bei der Erstellung ihrer Programme und sichert damit, dass Lockout/Tagout-Aktivitäten so implementiert werden, dass sie optimale Sicherheit bieten und zugleich die Effizienz maximieren und Stillstandzeiten reduzieren.

Die Kennzeichnung (Tagout) geschieht mit spezifischen Anhängern oder Etiketten, die darüber informiren, dass das verriegelte Gerät nicht in Betrieb genommen werden darf. solange das Etikett angebracht ist. Dazu bietet Brady (auch selbst klebende) Anhänger für Angaben über Wartungs- und Inspektionsdaten, sowie zur Maschinenkennzeichnung. Die Anhänger werden aus flexiblem Polyester gefertigt und sind beständig gegen Wasser, Öl und extremen Temperaturen. Sie haben eine matte Oberfläche, wodurch sie mit einem Kugelschreiben oder Filzstift leicht zu beschriften sind.

Lockout/Tagout sollte auf einem betrieblichen Sicherheits-Management-System basieren, das festlegt, zu welchen Zeiten eine Maschine oder Anlage benutzt werden darf, und wer für die Wartung und Instandhaltung verantwortlich ist. Dazu gehört auch der nächste Wartungs- und Instandhaltungstermin. Sicherheits-Management gibt zu jeder Zeit Auskunft über Funktionsbereitschaft, Prüfergebnisse und -zeiten, insbesondere bei elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln. 

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